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Krafttraining im Sommer

Krafttraining im Sommer? Niemals. UNBEDINGT!

 

„Im Sommer mache ich lieber draußen Sport!“ Dieses Argument ist nur allzu nachvollziehbar. Radfahren, wandern, schwimmen etc. machen in der Natur bei schönem Wetter zweifelsfrei mehr Spaß als Krafttraining zwischen vier Wänden. Aber Zähneputzen macht auch nur mäßig Spaß und wir tun es trotzdem regelmäßig. Hoffentlich.

 

So gut und wichtig Freiluftaktivitäten für Körper und Psyche sind, einen gezielten Kraftaufbau können sie nicht ersetzen. Nicht nur im Winter ist es wichtig, Ihren Vorsatz zu verfolgen. Was auch immer Ihre Motivation ist, Krafttraining zu betreiben, die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit, die Bewältigung des Alltags… lassen Sie auch im Sommer Ihr Ziel nicht aus den Augen!

 

Sollte es sich gar nicht ausgehen, Ihr Training mehrmals die Woche zu absolvieren, versuchen Sie zumindest einmal in der Woche zu uns zu kommen! Das Niveau, das Sie sich in der kalten Jahreszeit hart erarbeitet haben, können Sie, dank richtigem Plan, mit wenig Aufwand über den Sommer retten. Lassen Sie sich von uns helfen und genießen Sie unsere bei jedem Wetter angenehm temperierten Räumlichkeiten. Auch im Sommer ist das Wetter nicht immer schön! Sowohl bei Regen als auch bei starker Hitze bietet das Krafttraining im klimatisierten Studio eine optimale Alternative zum Ausdauersport im Freien.

 

Gerne erstellen wir Ihnen einen Trainingsplan, der Ihre Lieblings-Sommersportart muskulär optimal unterstützt. Wir schneidern Ihr Krafttraining so zurecht, dass es sich zeitlich mit Ihrer Sommerplanung vereinbaren lässt und Ihre im Winter hart erarbeitete Muskulatur erhalten bleibt! 

Melden Sie sich bei uns für einen Termin mit einem Trainer!

Mag. Anna Chalopek

Mag. Anna Chalopek

Sportwissenschafterin bei Mein Training

CategoriesTraining

Motivation im Sommer

Motivationsprobleme? Der Schweinehund kann nichts dafür!

 

Unser Körper reagiert auf Schmerz zum Glück ganz von selbst richtig: mit Vermeidung! Wir versuchen prinzipiell alles, was negative Auswirkungen auf unseren Körper oder unseren Geist haben könnte, zu vermeiden. Das ist der stärkste Motivator für unser Handeln. Ein erheblicher Anteil davon läuft unbewusst ab mit dem Problem, dass wir auch vieles vermeiden, dass uns eigentlich gut tun würde, weil wir es als „schmerzvoll“ abgespeichert haben. Dazu kommt noch unser Bedürfnis nach Freude, das es zu befriedigen gilt. Es ist nicht der Schweinehund, der uns statt ein Training zu machen, an die Couch fesselt, sondern unser archaisches Bedürfnis, Schmerz zu vermeiden und Freude zu empfinden.

 

Bewegung und Training sind wichtig für uns, aber anstrengend, und somit verbinden wir mit etwas, was eigentlich gut für uns ist, ein unangenehmes Gefühl. Doch wir möchten Ihnen ein paar Tipps geben, wie man sich selbst austricksen kann:

 

Das Trainieren wird sich vermutlich nicht jeder schönreden können, den Grund dafür jedoch schon. Stellen Sie sich vor, was das Training verändern wird! Was auch immer die persönlichen Beweggründe sind, denken Sie an Ihr Ziel: Schmerzfreiheit, eine höhere Leistungsfähigkeit im Beruf und im Sport, Selbständigkeit im Alltag, die Lieblingshose, die wieder passt…

 

Definieren Sie ein klares Ziel und bis wann Sie es erreichen wollen – und bitte bleiben Sie realistisch! Sonst sind der Misserfolg und der Frust vorprogrammiert. Visualisieren Sie sich dieses Ziel, je präsenter, desto wirkungsvoller. Hängen Sie sich Fotos von Ihrem Ziel auf, z.B. von Ihnen bei einer Bergtour, die Sie momentan aus gesundheitlichen oder konditionellen Gründen nicht bewältigen können. Ein Foto von Ihnen in besagtem Lieblingskleidungsstück, das momentan zu eng ist. Seien Sie
kreativ!

 

Lassen Sie sich von uns helfen! Wir unterstützen Sie sehr gerne dabei, Wege zu finden, eine dauerhafte Regelmäßigkeit in Ihr Training zu bringen.

 

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit uns

Mag. Anna Chalopek

Mag. Anna Chalopek

Sportwissenschafterin bei Mein Training

CategoriesErnährung

Ernährung im Sommer

Sport bei Hitze? Nur im Notfall! Dann aber richtig: Flüssigkeitsaufnahme und
Nährstoffversorgung

 

Hitze belastet unseren Kreislauf enorm, daher ist es empfehlenswert, auf große Anstrengung zu verzichten. Wenn es sich nicht anders arrangieren lässt, sollte man zumindest auf die Ernährung achten, um den Körper nicht unnötig zu belasten und trotzdem optimal zu versorgen.

 

Größere Mahlzeiten sollten so geplant werden, dass die Verdauung bis zur Sporteinheit möglichst abgeschlossen ist, Richtwert drei Stunden. Bei kürzeren Belastungen reicht es vollkommen, währenddessen nur Wasser zu trinken. Je länger und intensiver das Training oder der Wettkampf, je höher der Schweißverlust, desto wichtiger ist es, nicht nur Flüssigkeit und Mineralien wie Natrium, Kalium und Magnesium zu ersetzen, sondern auch leicht verdauliche Kohlenhydrate aufzunehmen, um einen Leistungseinbruch zu verhindern.

 

Optimal geeignet sind dafür verdünnte Fruchtsäfte, z.B. Apfelsaft, da sie neben Trauben- und Fruchtzucker auch viele Mineralstoffe enthalten. Empfohlen wird ein Verhältnis von Saft zu Wasser von 1:1 bis 1:2. Wenn die Kohlenhydratzufuhr im Vordergrund steht, kann der Saftanteil etwas höher sein, aber bei großer Hitze und hohem Schweißverlust sollte die Mischung mehr Wasser enthalten, um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten. Bei starkem Schwitzen empfiehlt es sich, auch Natrium zu ersetzen, dafür reicht eine Prise Salz auf einen Liter Flüssigkeit.

 

In Bezug darauf, was der Magen am besten verträgt, liegen die Empfehlungen bei 100-200 mL alle 10-20 Minuten bzw. 600-800 mL/h, bei großer Hitze mehr. Für einen Koffeinkick kann man Wasser durch abgekühlten Mate-, Grün- oder Schwarztee ersetzen. Mein persönliches Lieblingsrezept: Je 500 mL Wasser und Grüntee, 1 TL Zitronensaft, 40-50 g Honig, etwas Salz. Zur Herstellung eines besonders hochwertigen Elektrolytgetränks kann man Gemüse nach Wahl (besonders geeignet: Kartoffeln und Zwiebeln) geschnitten über Nacht einlegen und dieses Gemüsewasser statt normalem Wasser als Basis für selbstgemischte Sportgetränke verwenden.

 

Bei all den Empfehlungen und Richtlinien darf man eines nicht vergessen: Den eigenen Körper! DIE eine richtige Methode gibt es nicht. Es ist wichtig, im Training auszuprobieren, wie viel Flüssigkeit und Kohlenhydrate man verträgt, was bei einem selbst gut funktioniert und was nicht. Für ALLE gilt: Keine Experimente im Wettkampf!

 

Wenn Sie Unterstützung benötigen oder Fragen haben, können Sie gerne bei uns eine Ernährungsberatung buchen. Als Mitglied zahlen Sie statt € 69 nur € 49. 

Mag. Anna Chalopek

Mag. Anna Chalopek

Ernährungswissenschafterin bei Mein Training